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Therapieangebot » Phytotherapie

Phytotherapie TEN

Klassische Phytotherapie

Nach Inhaltsstoffen, die eine gewisse Wirkung auslösen. z.B. Gerbstoffe, Bitterstoffe

Für mich sind die Inhaltsstoffe nicht vorrangig. Die Pflanzen wirken immer im Verbund aller ihr innewohnenden Stoffe. Es ist mir wichtiger, das Wesen und die Fähigkeiten der Pflanzen als Ganzes zu erfassen.

In standartisierten Präparaten (Tbl., Kps., etc.) sind diese Inhaltsstoffe vom Gesamtgemisch der Inhaltsstoffe einer Pflanze getrennt und meist hoch dosiert. Dadurch gehen uns noch unbekannte Wirkstoffe und das gemeinsame Zusammenwirken aller Stoffe einer Pflanze verloren. Dadurch und durch die hohe Dosierung des einzelnen Stoffes kann es zu starken Nebenwirkungen kommen.

Mir sind diese Präparate nicht so sympathisch, da sie auch durch ihre Herstellung und Darreichungsform von der Natur stark entfernt sind.

Phytotherapie nach Wesen und Signatur

Die Pflanze zeigt ihr Wesen und ihr Wirkungsspektrum in der Signatur (Aussehen, Form, Farbe, Beschaffenheit). Dazu gilt es das Wesen des Menschen zu erfassen um ihm die bestmögliche Auswahl zuordnen zu können.

Humorale Phytotherapie

Wie der Mensch besitzt auch die Pflanze humorale Qualitäten. Wir unterscheiden wärmende/kühlende und feuchte/trocknende Qualitäten.

So werden dem Menschen mit seinen individuellen Qualitäten entsprechende Pflanzen zugeordnet (z.B. wärmende zu eher kühlen Patienten, feuchte zu trockenen, etc.)

Es wird versucht, die ausgeglichen Zusammensetzung der Säfte zu erreichen und so die optimale Energieverteilung und Funktion wiederherzustellen.

Organotrope Phytotherapie

Den Pflanzen sind spezifische Fähigkeiten bei Organen zugeordnet, wie z.B. der Löwenzahn der Leber, die Goldrute der Niere, etc. Die Wahl der Mittel kann auch über den Organbezug der Pflanze gewählt werden.

Bei der Mittelwahl oder Rezeptur ist es mir wichtig Wesen, humorale und organotrope Qualitäten zu beachten und dem Patienten entsprechend zuzuordnen.


Spagyrik

Die Ursprünge der Spagyrik liegen in der Alchemie. Das Wort „Spagyrik“  wird ursprünglich dem Alchemisten und Arzt Paracelsus zugeschrieben, der vor 500 Jahren die medizinischen Traditionen der Alchemie vor Scharlatanerie und Verfolgung schützen wollte. Paracelsus verlangte von einem Heilmittel, dass es spezifisch und feinstofflich sein solle.

Spagyrik drückt in den griechischen Worten „spao = ich trenne“ und „ageiro = ich verbinde“ das grundlegende Prinzip spagyrischer Arbeitsweise aus. Der Begriff beschreibt auch die spezifische Methode der Aufbereitung pflanzlicher, mineralischer oder körpereigener Stoffe (Gärung, Destillierung, Veräscherung und zum Schluss wieder die Zusammenfügung aller Teile).

Das Ziel der spagyrischen Herstellung von Heilmitteln ist:

Die Heilkräfte, die Essenz der Pflanze zu lösen und sie von allem Unnützen, Verunreinigten und Giftigen zu befreien, um die reine Essenz als Heilmittel zu erhalten.

Ihre Wirkungstheorie beinhaltet die 3 Prinzipien Merkur (Geist, Wesenhaftes), Sulfur (Seele, Lebenskraft) und Sal (z.B. Körper, Inhaltsstoffe).

Die Wirkung spagyrischer Heilmittel ist zu vergleichen mit der Tiefe einer homöopathischen Therapie.

Spagyrische Essenzen sind ungiftig, unschädlich und von geringem Alkoholgehalt. Sie gehören zu den wirksamsten und bestverträglichsten Arzneimitteln. Ihr Einsatz bewährt sich bei akuten und chronischen Krankheiten. An manchen Orten vermögen sie, nicht richtig fassbaren Krankheiten den Boden zu entziehen.

Die Rezepturen können nach den Grundsätzen der Spagyrik, der Humoralmedizin (Säftelehre), der Homöopathie, der Phytotherapie und vielen anderen Konzepten der Naturheilkunde zusammengestellt werden.

Meine Wahl richtet sich nach Ihrer Konstitution, ihrem Wesen, ihren Beschwerden, im Einklang mit dem Wirkungspektrums und dem Wesen der jeweiligen Pflanze.


Gemmotherapie

Im Wachstum liegt die Kraft...

Gemmomazerate werden aus dem lebendigsten der Pflanze gewonnen, aus frischen Pflanzenknospen und Embryonalgeweben im Wachstumsstadium, jungen Schösslingen, Würzelchen und inneren Rindengeweben von Wurzeln und Stängeln. Diese Zellverbände enthalten das gesamte genetische Programm der Pflanze. Es werden keine Blüten oder Früchte verwendet und dennoch wird die Lebenskraft der Blüten und Früchte genutzt.

Gemmotherapie baut auf der Tatsache auf, dass der Körper im Lauf der Evolution Eiweisskörper gebildet hat, die in der Lage sind, sich mit bestimmten Krankheitserregern zu binden. Die Gemmotherapie versucht die "Lebens- und Wachstumskräfte" einer Pflanze als Regenerations- und Heilkräfte für den Menschen nutzbar zu machen. Erfahrungen zeigen, dass Gemmomazerate sehr kraftvoll und aktiv in den menschlichen Stoffwechsel und Organismus eingreifen, die Zellregeneration und die Zellerneuerung aktiv unterstützen.

Die Präparate werden aus reinem Pflanzenmaterial und einem Glycerin-Alkohol-Gemisch hergestellt und enthalten kein Zusatzstoffe. Die Gemmomazerate sind als Mundsprays erhältlich. Sie sind süsslich, wohlschmeckend und so auch bei Kindern einfach zu verwenden.

Entdeckt wurde die Wirkung der Gemmomazerate durch den belgischen Arzt und Biologen Dr. Henry Pol. Er stellte sich die Frage, ob die Wachstumspotenz in Knospen und Sprossen auch therapeutisch genutzt werden könnte. Der Wirkmechanismus ist bereits in den 50er Jahren wissenschaftlich untersucht und belegt worden. Hervorzuheben ist auch die Entdeckung von Prof. Mallein (Lyon), die Wirkung der Johannisbeerknospe als sanftes pflanzliches Cortison.

Die heutige Gemmotherapie ist vor allem in Frankreich sehr beliebt und wurde sogar 1965 in die französische Pharmakopoe (Arzneibuch) aufgenommen. Heute ist die Gemmo-Therapie fester Bestandteil in der Pflanzenheilkunde. Sie ist vor allem in der Lage, zu Beginn einer Therapie mit Frischpflanzentropfen den Heilungsprozess gewaltig zu beschleunigen.

Einige bewährte Indikationen:

  • chronische Erkältungskrankheiten (Bronchitis, Schnupfen, Nebenhöhlen)

  • Tinnitus und Schwindel

  • Rheuma, chronische Gelenkbeschwerden

  • Schmerzen verschiedener Ursachen (Neuralgien, Gürtelrose)

  • Verdauungs- / Stoffwechselprobleme, Allergien, Hautprobleme

  • Herz- / Kreislaufprobleme, Durchblutungsprobleme, Lymphstauungen

  • Schlafstörungen, psychische Probleme